356 und 911 - jeweils drei Ziffern, die den Puls eines jeden Autoenthusiasten höher schlagen lassen. Hinter den schlichten Typenbezeichnungen verbergen sich Sportwagen, die durch ihre atemberaubende Formsprache und wegweisende Ingenieurkunst die Branche entscheidend prägten. Verantwortlich für die fahrenden Skulpturen aus Glas, Gummi und Stahl ist 'Ferry' Ferdinand Anton Ernst Porsche. Am 19. September 2009 feiert das Congress Center in Zell am See seinen Namensgeber und den letzten großen Autopionier. Er wäre an diesem Tag 100 Jahre alt geworden.
Benzin im Blut: Die automobile Passion wurde Ferry Porsche schon in die Wiege gelegt, zeichnet sein Vater doch verantwortlich für den Volkswagen schlechthin, den VW Käfer. Ferrys erstes Erfolgsmodell, der 356, basierte daher selbst auf dem beliebten buckligen Welt-Bestseller. 'Am Anfang schaute ich mich um, konnte aber den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn mir selbst zu bauen', sagte der Zeller Ehrenbürger einst. Die Verwirklichung seines Traumes ist auch heute noch in den sich ständig weiterentwickelnden Versionen eine Offenbarung für Generationen von Sportwagenliebhabern. Kein Wunder also, dass der Name Ferry Porsche in einem Atemzug mit Größen wie Gottlieb Daimler, Henry Ford oder Enzo Ferrari genannt wird.



